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Tarifvertrag des mitteldeutschen kfz-handwerks ergänzungsvertrag

Von 2006 bis 2017 ging das geschlechtsspezifische Lohngefälle in Deutschland von 22,3 % auf 21 % zurück. In Westdeutschland ging sie um 0,5% zurück (von 23,9% auf 22,5%), in Ostdeutschland um 0-1% (von 5,6% auf 6,7%). Die sehr unterschiedlichen Entwicklungen sind auf das frühere Modell der männlichen Brotgewinner im Westen, das Vermächtnis eines hohen Anteils von Müttern, die kurz teilzeitbeschäftigt sind, auf kinderbetreuungseinrichtungen und eine starke Lohnlücke zwischen männerdominierten Sektoren mit hoher Tariferstattung und frauendominierten Sektoren mit geringer Abdeckung zurückzuführen. In Ostdeutschland ist das Zeitgefälle zwischen Männern und Frauen gering, und die Tarifbindung beider Geschlechter ist gering. Das Statistische Bundesamt stellt fest, dass Frauen von der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns etwas mehr profitiert haben als Männer. Eine überraschende Entwicklung war das schnelle Wachstum der Umweltbewegung und die Forderungen, den Kohleausstieg und die Reduzierung der Co2-Emissionen zu beschleunigen. Die meisten Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) haben sich dem Freitag für die Zukunft angeschlossen und zu einem Klimaaktionstag Ende September mit 1,4 Millionen Teilnehmern aufgerufen. Die Digitalisierung der Wirtschaft und der Fertigungsprozesse ist in Deutschland ein großes Thema. Nach dem Arbeitszeitgesetz fällt die Verlängerung der Arbeitszeit (sogenannte “Zusatzarbeit” Mehrarbeit) über die gesetzliche Norm hinaus in den Zuständigkeitsbereich der Tarifverhandlungen. Auch Betriebsräte und Geschäftsführung haben das Recht, Erweiterungen über die vereinbarte Norm hinaus abzuschließen. Die zusätzliche Arbeit beginnt über die Schwelle hinaus, die durch die ausgehandelte Norm gebildet wird.

Die Vereinbarungen regeln die Form der Entschädigung (Auszeit oder Vergütung). Die Daten der Erhebung der Europäischen Aktiengesellschaft und der nationalen Quellen sind nicht leicht vergleichbar, da das ECS Daten über die berufliche Ebene und die nationale sektorübergreifende Ebene liefert, die der deutschen Statistik unbekannte Kategorien sind. Nationale Daten können zuverlässiger sein als das ECS, da die IAB-Quelle ein repräsentatives Panel ist, das 16.000 Betriebe befragt. 2014 hat die Bundesregierung die Digitale Agenda 2014-2017 eingeführt, mit der Deutschland den Weg zum “digitalen Wachstumsmotor Europas” ebnen soll.

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Teisha Rowland, PhD, is the author of this blog.

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